Das Politische im Privaten

Christof Kohlhöfer (*1942) besitzt zwei künstlerische Heimaten: L.A. und Karlsruhe. Den Cut Out kombiniert mit Spraypainting hat Kohlhöfer für das klassische Leinwandbild perfektioniert.

 

Mit seinen figurativen Arbeiten nimmt er immer wieder Stellung zu zeitgeschichtlichen Themen. Ob Kunst politisch sein kann oder muss, ist eine Frage, die sich angesichts jüngster Ereignisse, etwa der aufstrebenden autokratischen Systeme erneut aufwerfen lässt. 

 

Im Zusammenhang mit einer Ausstellung auf der Karlsruher Offspace-Messe Und#9 in Kooperation mit multi_tool (Margit Haupt & Maria Männig) werden diese Fragen vor allem im Rahmen einer Podiumsdiskussion aufgeworfen. 


Es diskutieren: Sebastian Baden, Christof Kohlhöfer, Dr. Bernhard Serexhe (Moderation: Maria Männig)

Sonntag, 23. Juli, 14:00

eh. Dragonerkaserne, Kaiserallee 12 in Karlsruhe

 

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Gothic Modernisms, Rijksmuseum Amsterdam

Unter dem Titel "From Schlegel to Le Corbusier: Modern Concepts in Hans Sedlmayr’s ‘Cathedral’" trage ich nächste Woche auf der Tagung "Gothic Modernisms" vor. Am 29. und 30. Juni widmet sich die Konferenz der Erfindung und Konstruktion des Mittelalters, indem gefragt wird, wie sich diese Konstruktion auf die Künste ausgewirkt hat. 

 

 

 

 

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Dividuum statt Individuum

 

Für den "Social Media April" der Pop-Zeitschrift schrieb ich über Selfie-Praktiken und den Narzissmus-Vorwurf. Als Mode-Terminus tendiert die Aufklärungsleistung des Begriffs angesichts aktueller Phänomene des Visuellen gegen Null.

 

Wie ich in dem Text zu zeigen versuche, transportiert er  sogar vormoderne Moralvorstellungen. Dabei bietet die Ovid-Lektüre des Mythos von Narziss und Echo Ansätze, die für die Analyse von Selfie & co. produktiv gemacht werden könnten.

 

Unter dem Begriff des Dividuellen schlage ich eine Gegen-Interpretation vor, die den zu beobachtenden kollaborativ stattfindenden Handlungen, wie ich meine, eher Rechnung trägt.

 

 

 

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Instagram als Hyperimage

 

Unter dem Titel "Instagram als Hyperimage" ist in der aktuellen Ausgabe der Kunsttexte von mir ein Artikel zu Bildpraktiken im Bereich Social Media, insbesondere Instagram, erschienen.

 

 

 

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Neuerscheinung

 

Mein Buch, Hans Sedlmayrs Kunstgeschichte. Eine kritische Studie, ist nun im Böhlau Verlag erschienen. Im Rahmen meiner Dissertation habe ich mich den Hauptwerken Sedlmayrs, u.a. dem "Verlust der Mitte" und der "Entstehung der Kathedrale" unter dem Aspekt des kulturkritischen Schreibens gewidmet. Mehr dazu auf ART[in]CRISIS.

 

Weitere Informationen:

 

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